Grundausbildung

 

Für die Kleinsten (12 – 48 Monate)

Für die Kleinsten (12 – 48 Monate)

Musikschul-Minis (Kurs)
Für Kleinkinder im Alter von ca. 12 bis ca. 36 Monaten (mit einem Elternteil). Dieses Kursangebot gibt den Eltern die Möglichkeit, Musik wieder in das Familienleben zu integrieren, wie dies über viele Generationen ganz selbstverständlich war. Tanz, Bewegung, Hören und Spielen auf einfachen Instrumenten (wie Klanghölzer, Glöckchen, Rasseln und Trommeln) fördern die musikalische Wechselbeziehung zwischen dem Kleinkind und den Erwachsenen. Im Vordergrund stehen dabei immer die Freude am gemeinsamen Musikerleben. Die Eltern bekommen dabei Anregungen, wie sie auch zu Hause Musik in ihr Familienleben einbringen können.

Die Kurse laufen in zwei 5-monatigen Abschnitten (Oktober bis Februar / März bis Juli),
eine Unterrichtsstunde dauert 45 Min.
Kursleitung: Karin Röder

Kursgebühr pro Kurs (5 Monate): 76 €

Musikalische Früherziehung (ca. 4 – 6 Jahre)

Musikalische Früherziehung  (ca. 4 – 6 Jahre)


Eintrittsalter

In der Regel 4 bis 6 Jahre (2 Jahre vor der Einschulung)
1 Unterrichtsstunde = 45-60 Minuten je nach Gruppenstärke. Die Gesamtdauer der Musikalischen Früherziehung beträgt 2 Jahre.

Allgemeines zur Musikalischen Früherziehung
Die MFE ist speziell auf die Bedürfnisse von Kindern in dieser Altersgruppierung zugeschnitten. Der Spiellust, dem Bewegungsdrang, der Neugierde auf Neues und den eigenen Körper, sowie der Phantasie und Kreativität werden dabei Rechnung getragen, die Talente des einzelnen Kindes gefördert. Die Kinder sammeln umfangreiche Erfahrungen mit der Umwelt und mit den anderen Kindern der Gruppe. Durch Toleranz und Achtung sowie Vorsicht und Rücksicht im Umgang mit den Gruppenmitgliedern wird die soziale Entwicklung gefördert und wirkt sich positiv auf die ganzheitliche Entwicklung des Kindes aus. Die Kinder lernen auf kindgerechte und spielerische Art und Weise die große, vielfältige Welt der Musik kennen.

Unterrichtsmaterial
Unsere Lehrkräfte haben aus den Erfahrungswerten der vergangenen Jahre ihr eigenes Früherziehungsprogramm entwickelt. Die Kinder erhalten die entsprechenden Unterrichtsmaterialien während der Stunden ausgeteilt (in der Regel als Kopien). Je nach Menge wird dafür ein entsprechendes „Papiergeld“ eingesammelt. Zusätzlich wird ein Glockenspiel benötigt (Preis ca. 26 €, kann über die Musikschule besorgt werden).

Ziele der Musikalischen Früherziehung
Der Unterricht soll:

  • eine möglichst breite musikalische Basis schaffen, von der aus sich die Kinder in verschiedene
  • Richtungen entwickeln können
  • Interesse und Freude an der Musik wecken
  • auf spielerische Weise an Grundphänomene und Inhalte der Musik heranführen
  • die Kinder in ihrer emotionalen, sozialen, körperlichen und kognitiven Entwicklung unterstützen
  • die Kinder auf vielfältige Weise ansprechen – die Themen sind auf deren Erlebnis- und
  • Empfindungsvermögen abgestimmt

Inhalte der Musikalischen Früherziehung
Bewegung
Kinder im Vorschulalter sind wissbegierig und haben ein starkes Bewegungsbedürfniss – so können sie schnell Erfahrungen mit sich und der Umwelt machen, was gleichzeitig die visuelle und auditive Wahrnehmungsfähigkeit steigert und differenziert:

  • Bewegungsmöglichkeiten entdecken, mit ihnen spielen, nachahmen und sie verbinden (z.B. Tempovariationen, Wechsel zwischen Spannung und Ruhe / Pause, Gleichgewicht...)
  • Umgang mit Materialien (Tücher, Stäbe, Reifen, Bälle und Umweltmaterialien)
  • Körperwahrnehmung und –bewusstsein steigern, Wahrnehmungen beschreiben
  • Kontakte zum Partner und zur Gruppe herstellen, Förderung selbständigen Handelns
  • in Verbindung mit Musik: tanzen, darstellen von Programmmusik
  • darstellen von Liedern, Spiellieder
  • Schulung der Grob- und Feinmotorik (wichtig für späteres Instrumentalspiel)

Elementares Instrumentalspiel
Erwerben instrumental-manueller Grunderfahrungen und Fertigkeiten mit körpereigenen Instrumenten / Orff-Instrumentarium / Percussion-Instrumenten / Glockenspiel (im 2. Jahr)

  • Erfahrungen sammeln im Zusammenspiel in der Gruppe
  • Geräusche und Klänge imitieren und zuordnen
  • Lieder und Bewegungen begleiten
  • Geschichten klanglich darstellen

Singen und Sprechen
Die Stimme mit all ihren Möglichkeiten erforschen (z.B.: sprechen, singen, lachen, brummen quietschen usw.)

  • Lieder singen, Geschichten und Verse sprechen und gestalten
  • Stimmbildnerische Übungen zur Atmung, Artikulation und Intonation

Instrumenteninformation

  • Kennen lernen und umgehen mit verschiedenen Instrumenten (Spielweise und Art der Tonerzeugung, Material und Klangeigenschaften)
  • Instrumentengattungen kennen lernen (neben den elementaren Instrumenten sollen die Kinder mit Blas-, Saiten- Schlag-, Streich-, Tasten- und Zupfinstrumenten in Berührung kommen)Instrumente selber bauen

Improvisation

  • finden von Klängen mit Instrumenten, dem Körper oder der Stimme
  • experimentieren u. Zusammensetzen von Klängen

Sinneserfahrungen

  • Schulung des Gehörsinns (Hören von Tonhöhe, Tondauer, Tonstärke, Musik aller Gattungen kennen lernen, Umweltgeräusche bewusst hören und erkennen)
  • Schulung der Körperbewegungen (s.o. Bewegung)
  • Schulung der Wahrnehmung (Sehen und Tasten / Fühlen), Berühren und Ertasten von Gegenständen (mit offenen und geschlossenen Augen)


Musiklehre

  • Rhythmus und Metrum
  • Notation (graphisch und traditionell)
  • Dynamik (laut/leise)
  • Klangfarbe (hell/dunkel)
  • Tondauer (lang/kurz) / Tonhöhe (hoch/tief)
  • Notennamen

Rhythmik (ca. 4 – 6 Jahre)

Rhythmik (ca. 4 – 6 Jahre)


Rund um die Rhythmik


Kinder wollen lernen, entdecken, ausprobieren und riskieren; sie wollen toben, springen, sausen, balancieren und Kraft zeigen. Sie genießen die Lust an Chaos aber auch die Geborgenheit in der Ordnung, die Freude an der Bewegung, am Rhythmus und am Spiel, aber auch die Faszination der Stille.
Rhythmik bietet den Kindern Spielräume, Bewegungs- und Begegnungsräume, in denen sie grundlegende Erfahrungen mit sich und ihrer Umwelt machen können. Dabei prägt jedes Kind mit seiner Einzigartigkeit und seinem Entwicklungspotential den Verlauf und die Themenwahl der Rhythmikstunden.
Durch aufmerksames Wahrnehmen und neugieriges Experimentieren mit dem Körper, mit Instrumenten und Sprache, Farben, Formen und Objekten, trägt Rhythmik einerseits zur Persönlichkeitsentfaltung bei und ermöglicht andererseits einen elementaren Zugang zu kreativem Gestalten und den verschiedenen Künsten.

Auf was wird im Unterricht Wert gelegt?

In der Rhythmik wird gestampft und geklatscht, rhythmisch gesprochen und gesungen. Mit Hand und Fuß werden Melodiebögen in den Raum gemalt oder die Form eines Musikstückes mit Objekten sichtbar gemacht. Der jeweiligen Altersstufe entsprechend kann sich das Kinder der vielfältigen Welt der Musik annähern und erlebt Musik mit allen Sinnen: hörend – bewegend – improvisierend.

Charakteristisch in der Rhythmik ist, dass die Menschen

  • nach dem Grundsatz: „Erleben – Erkennen – Benennen“ lernen, also über ihr Tun lernen.
  • ressourcenorientiert gefördert werden – d.h. man orientiert sich immer an dem was schon vorhanden ist,
  • nicht am dem was fehlt.
  • individuelle Lösungen finden können.
  • auf eine ganzheitliche Art und Weise gefördert werden, d.h. mit all ihren Sinnen Eindrücke aufnehmen
  • können.
  • durch die Anwendung von breit gefächerten Mitteln die Möglichkeit erhalten, sich individuell auszudrücken.
  • in ihrem gesamten Verhalten eine Harmonisierung erfahren.

Ziele der Rhythmik
Musikalische Ziele, z.B.:
Entwicklung der Sensibilität des Gehörs (z.B. Klänge unterscheiden, sich im Raum zurechtfinden)
Einsatz von Körperperkussion (z.B. Stampfen, Klatschen, Patschen)
Instrumentalspiel auf verschiedenen Holz-, Fell- und Metallinstrumenten
Erfahren von musikalischen Elementen (z.B. Tonhöhe, Tondauer, Klangfarbe)

Motorische Ziele, z.B.:
Freude an der Bewegung
Intensivierung des Körperbewusstseins und Förderung der Sensomotorik
Schulung des Gleichgewichtsinns und der Geschicklichkeit
Bewusste Wahrnehmung von Ruhe und Aktion

Soziale, persönlichkeitsbildende Ziele, z.B.:
Schulung des Selbstbewusstseins und der Selbstwahrnehmung
Erfahrung der Eigenständigkeit und Abhängigkeit in einer Gruppe und das Erleben von Gemeinsamkeit
Entwicklung von Verantwortungsgefühl
Initiative ergreifen aber auch zurücktreten können
Offenheit für Neues und Entwicklung von Kreativität und Ästhetik

Wer ist geeignet?
Alle Kinder zwischen 4 und 8 Jahren. Gruppeneinteilung:
4- bis 5-jährige
5- bis 6-jährige
6- bis 8-jährige.

Da sich Rhythmik auch besonders in der Heil- und Sonderpädagogik bewährt hat und auch viel integrativ gearbeitet wird, ist demnach auch die Teilnahme von Kindern mit leichten Beeinträchtigungen und behinderten Kindern in den verschiedenen Gruppen möglich:

  • Kinder mit Sprachauffälligkeiten (z.B. als ergänzende Fördermaßnahme zur logopädischen Behandlung)
  • Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten oder Integrationsschwierigkeiten
  • Kinder mit leichten Bewegungsstörungen
  • Kinder mit Lernschwierigkeiten

Durch eine intensive Elternarbeit sollen die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützt werden. Dies kann geschehen durch regelmäßige Elternbriefe, welche die Eltern über das Geschehen in der Gruppe auf dem Laufenden halten und durch gelegentliche Zuschau- oder Mitmachstunden. In einer Integrativgruppe können auch Beratungsgespräche nötig werden.

Unterrichtsform
Gruppenunterricht (60 Minuten)
Der Unterricht findet einmal wöchentlich in Gruppen bis zu 10 Kindern statt.

Was wird benötigt?
Mitzubringen sind: Bewegungskleidung, Gymnastikschuhe
Durch eine intensive Elternarbeit sollen die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützt werden.

Musik für Schulkinder (ca. 5 – 9 Jahre)

Musik für Schulkinder (ca. 5 – 9 Jahre)

Musik für Schulkinder
Für Kinder, die in die Grundschule eintreten, beginnt ein neuer und aufregender Lebensabschnitt mit vielen neuen Facetten. Kinder in diesem Alter sind extrem wissbegierig und aufnahmefähig.

Daher ist es sehr sinnvoll, sich bei der Vorbereitung des Schulbeginns auch Gedanken über die musikalische Ausbildung zu machen. Musikschulen, die dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) angehören, bieten ein durchgehendes musikalisches Ausbildungskonzept vom Kleinkind- bis zum Seniorenalter mit Strukturplan und Lehrplänen.

Für Kinder, die in der 1. oder 2. Grundschulklasse ihren Weg in die wunderbare Welt der Musik beginnen möchten, besteht nach den Regelungen des VdM eine so genannte Grundfachverpflichtung. Wir bieten für diese Altersgruppe 4 verschiedene Einstiegsmöglichkeiten, aus denen Sie auswählen können:

Singklasse
Basics
Instrumenten-Karussell
Bongo-Kids

1. Singklasse
Singen in überschaubarer Gruppenstärke bereitet Freude und man findet schnell neue Freunde. Die Kinder erlernen ganz unterschiedliche Lieder – von lustig bis verträumt, von traditionell bis modern. Gleichzeitig werden sie auf spielerische Weise mit Noten vertraut und schulen ihre Stimme und das Gehör - und das Ganze mit viel Spaß an der Sache!

Dauer: einjähriger Kurs mit 45 Minuten Unterricht pro Woche
Gruppenstärke: ca. 5 bis 12 Kinder
Entgelt: monatlich 3 € ( bei gleichzeitigem Instrumentalunterricht ist die Singklasse gebührenfrei)
Parallel zur Singklasse kann mit Instrumentalunterricht begonnen werden.

2. Basics
Für die Basics kommen die Instrumente in Frage, die sich für die Altersgruppe 6-8 Jahre besonders eignen. Dies sind: Akkordeon, Blockflöte, Gitarre, Keyboard und Klavier.
Die Basics kombinieren Instrumentalspiel und elementare Musiklehre in idealer Weise. Die Schüler erfahren neben dem reinen Instrumentalunterricht viel Interessantes, Wissenswertes und fachlich Wichtiges über Instrumente, Komponisten, Musikstile, Rhythmus, Notenlehre usw. Hier ein Auszug aus den Unterrichtsschwerpunkten der Basics:

Singen & Sprechen
Musikhören
Instrumentenkunde
Allgemeine Musiklehre Elementares Instrumentalspiel

Vorteil: durch die spielerische Hinführung zur elementaren Musiklehre fallen viele Anforderungen im instrumentalen Bereich leichter. Die Kinder lernen entspannter, umfassender und rascher.

Gruppenstärke:
Akkordeon: max. 3 Kinder
Blockflöte: max. 4-5 Kinder
Gitarre: max. 3-4 Kinder
Keyboard: max. 4 Kinder
Klavier: max. 2 Kinder

3. Instrumentenkarussell
Durch das Kennenlernen von verschiedenen Instrumenten innerhalb eines Jahres in Kombination mit elementarer Musiklehre können sich Kinder und Eltern wesentlich leichter für das endgültige Instrument entscheiden. Die erworbenen Theoriekenntnisse erleichtern und beschleunigen zudem den nachfolgenden Instrumentalunterricht.

Dauer: einjähriger Kurs mit 45 Minuten Unterricht pro Woche
Gruppenstärke: max. 3 Kinder
Instrumente: Akkordeon, Blockflöte, Gitarre, Keyboard, Klarinette und Trompete
Entgelt: monatlich 33 €. Die Gebühr für die Leihinstrumente ist im Entgelt enthalten. Für das Instrumentenkarussell ist ein eigenes Informationsblatt erhältlich.

4. Bongo-Kids
Ein toller Einstieg in den Instrumentalunterricht für Kinder. Auf kindgerechte und spielerische Weise werden durch Trommeln und Sprechen rhythmische Bausteine erlernt, die sich anschließend miteinander verknüpfen lassen. Durch das Trommeln werden auch die Motorik, die Koordinationsfähigkeit und natürlich das Rhythmusgefühl verbessert.
Bongos sind für ca. 50 € (Paarpreis) im Fachhandel erhältlich. Die Musikschule ist gerne behilflich.
Dauer: einjähriger Kurs mit 45 Minuten Unterricht pro Woche

Gruppenstärke:
ca. 4 bis 6 Kinder